22.03.2010  19:26  Alter: 2 yrs
Von: René le Bon; Axel Dangerfreak
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Gorillaz - Plastic Beach

Ein neuer Plattentipp auf www.dangerfreak.info

 

Von René le Bon
Fürwahr: Es gibt nicht viele Bands, deren Alben man entgegenfiebert. Wenn aber eine Platte unserer Cartoonhelden um Mastermind Damon Albarn erscheint, ist das für mich aber immer ein Ereignis, das, angesichts der zu erwartenden wahnwitzigen und meist genialen Einfälle, Spannung und freudige Erwartung hervorruft. 
So auch dieses Mal - und ich hab mir auch mal überlegt, wie man das gewisse Etwas der Affentracks so beschreiben könnte, was Gorillaz-Alben so besonders macht. Originalität? Ja. Sex? Klaro. Vielseitigkeit? Jep. Coolness? Auf jeden Fall. Aber irgendwie hatten Gorillaz und Demon Days, übrigens ebenso wie die Remix-Sammlung D-Sides, immer was Unvergleichbares, ich nenn es mal „Seele“. 
Jetzt also Plastic Beach. Vorneweg: Sie haben sich, wie gewohnt, mal wieder die Creme de la Creme der Musikgeschichte ins Boot geholt (De La Soul, Snoop Dogg, Mos Def, Lou Reed, Bobby Womack, um nur einige zu nennen) und kreieren Unverwechselbares. 2D, Murdoch, Noodle und Russle sorgen für magische Momente, zu Songs wie die Single Stylo (grandioses Video mit Bruce Willis!), Superfast Jellyfish, Rhinestone Eyes, und allen voran Plastic Beach sind einfach nur diese Viecher fähig, fertig ab. Songs eben, die einen Frühlingsanfang erst zu einem solchen machen. 
Aber da war doch noch was? Richtig: DJs dieser Welt, eure People werdet ihr damit nicht zum Ausrasten bekommen. Parkett-Bretter á la Feel Good Inc. oder Dare finden sich auf Platte auch nach mehrmaligem Anhören nicht. Sei`s drum, Hauptsache „Seele“… 

Von Axel Dangerfreak
Eine neue Gorillaz-Platte! Unglaublich, hatte Mastermind und Blur-Sänger Damon Albarn doch immer behauptet, dass die Gorillaz nie wieder ins Studio gehen würden. Wie gut, dass er sich da mal geirrt hat. Denn – wie nicht anders zu erwarten war – ein tolles Stück Musik ist es geworden. 
Alleine schon das Aufgebot an Gaststars raubt einem einem schier den Atem: Lou Reed, Mick Jones & Paul Simonn (The Clash), Snoop Dogg, Mark E. Smith, Bobby Womack, um nur einige zu nennen. Und die Platte vereint tatsächlich dann auch all diese verschiedenen Stile. Alternative und Indie, Hip und Hop, Elektronica, Calypso, herrlich! Zwar finden sich auf „Plastic Beach“ keine Megahits wie einst Feel God Inc. oder Clint Eastwood, doch das macht gar nichts. Diese Platte ist wie dafür gemacht nebenher was anderes zu machen. Lesen, Surfen, Arbeiten. Im Bett oder Auto, auf der Couch oder der Baustelle. Unglaubliche Sounds, treibende Beats, herausragende Melodien. Meine Favoriten: Stylo, Rhinstone Eyes und Some Kind of Nature. Stellt sie euch in den Plattenschrank, ladet euch die Songs runter – und habt viel Spaß! 
„Plastic Beach“ ist schlicht und einfach 1a! 



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