27.11.2010  13:27  Alter: 1 yrs
Von: Michael Gert Schäfer
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We have a nose for details!

Tripping around Borneo and Western Malaysia! Ein neuer Dangerfreak-Reisebericht von DJ Darth Gert und André B!

Was macht man, wenn der Sommer sich zum Ende neigt, man unwiderruflich die ersten kühlen Luftzüge um die Nase wehen spürt, die Blätter sich langsam aber sicher verfärben, die ersten Abend unter der Kuscheldecke verbringt und sich dem unwiderruflichen Lauf des Kalenders einfach nicht mehr wirklich wehren kann?

Richtig - man richtet seine Aufmerksamkeit den verbleibenden Resturlaubstagen des laufenden Jahres und macht sich Gedanken, wie man möglichst viele Sonnentage in die kommenden grauen Monate packt...

So geschehen, alljährlich mal wieder, bei meinereiner... :-)... alleine der Gedanke daran meine noch verbleibenden 3 1/2 Wochen in einem Wintersportgebiet oder in einem verregneten depressiven November in Deutschland zu verbringen, bereitete mir massive Depressionsgedanken und eine leichte Panik-Gänsehaut im Nacken...

Aber wohin denn bitte dieses Jahr??? Herr Dangerfreak machte mich zusehends in der letzten Zeit desöfteren darauf aufmerksam, dass es doch auch noch andere nette Ecken als immer nur Asien gäbe - ich bin nun mal bekennender Thailand und Südostasien-Fanatiker - und André und ich spielten auch kurzzeitig mit einem Südafrika Gedanken, allerdings kam dann doch wieder irgendwann der asiatische Hase auf den Tisch....

Burma fiel nun aus - aufgrund der anstehenden Wahlen und Warnungen des auswärtigen Amtes, sowie der zwiespältige Eindruck, den ich im Vorfeld aus meiner Informations-Sammlung bekommen hatte. Soll man wirklich in ein Land reisen, in dem nun doch

etwa 70 % des Reise-Etats in die Taschen eines militärischen Regimes landet?

Man kann darüber wirklich stundenlang diskutieren... letztendlich bin ich zu der Entscheidung gekommen, diese Regierung keinesfalls zu supporten, wenn auch mich dieses Land schon seit langer Zeit unheimlich reizt. Hierzu muss ich mich unbedingt noch mal ein wenig schlauer machen über die Hintergründe, wo mein Geld dann auch wirklich landet. Und somit kam André auf die Idee: BORNEO ! Japp, das war doch was! Mal was anderes :-) ... !

Und letztendlich hat Asien ganz einfach nach wie vor für mich die schlagkräftigsten Argumente:

so ziemlich jeder kann ein bissel englisch, auch im kleinsten Dorf, es gibt das beste und vielfältigste Essen weltweit (Malaysia ist geradezu ein Fress-Paradies... aber dazu noch später...), superfreundliche Menschen, man trifft immer wieder sehr coole und nette Traveller aus aller Welt (gerade diesmal wunderte es mich doch, viele Rentner-Ehepaare aus Frankreich, USA oder UK zu treffen...), man kommt sehr leicht und günstig sowie relativ unkompliziert (dank u. a. dem Low Cost Carrier AIR ASIA) von A nach B, die buddhistische Lebensanschauung ist im übrigen sehr friedfertig - was es alleinreisenden Frauen zudem möglich macht, aus den daraus resultierenden kaum vorhandenen Gewaltverbrechen - sehr sicher durch die entsprechenden Länder zu kommen. Wobei ich hier einen kurzen Cut machen

muss und anmerken sollte, dass Malaysia durchgehend vom gemäßigten islamitischem und - durch den relativ hohen chinesischen Bevölkerungsanteil - konfuzischem Glauben geprägt ist...Zudem sollte ich auf dieser Reise noch so einiges über mein eigenes Toleranzverhalten lernen: ... wie sagt man so schön: Reisen bildet :-) !

In der Sinngghasana Lodge in Kuching / Borneo - empfohlen ebenfalls durch Herrn Dangerfreak - sah ich u. a. den Spruch: “the one who never leaves the country is full of prejudices”...wie passend.

Vielleicht sollte sich das der eine oder andere hier mal merken...

Nun - an einem relativ grauen Donnerstagmorgen begab ich mich nun nach einem ausgedehnten Frühstück und der vorläufig letzten richtigen Tasse Kaffee mit dem Taxi an den Bruchsaler Bahnhof, wo ich mal wieder überpünktlich war und auf meinen langjährigen besten Freund und coolsten Reisegefährten André wartete. Flugs ging’s auch los und wir nahmen den Zug über Mannheim und waren auch ratzfatz - auch überpünktlich auf dem Frankfurter Flughafen, wo wir von der überaus freundlichen KUWAIT AIRWAYS Crew am Counter empfangen wurden und erstmal eincheckten.

Ich hatte im Vorfeld nicht wirklich Gutes über diese Airline gehört und war demnach zuerst mehr als skeptisch, als wir den Flug gebucht hatten. Aber da ich mich gerne mal vom Gegenteil überzeugen lasse und man zudem fast 150 Euro im Gegensatz zu einem Direktflug sparte... nunja. Der erste Flug ging somit über eine Zwischenlandung in Kuwait und ich muss sagen, ich bin sicherlich schon komfortabler geflogen als mit dieser Zubringer-Schüssel.

Die Sitze waren etwas arg verranzt, die Entertainment-Bildschirme fielen ständig aus, also gelinde gesagt die Maschine war nicht mehr die allerneuste... wir kamen aber letztendlich doch sicher und heil in Kuwait an.

Der Anflug bei Nacht beeindruckte mich... eine helle Lichterkette, die plötzlich aus dem schwarzen Nichts der Wüste an dem Kabinenfenster auftauchte... very nice. Der Flughafen an sich war allerdings weniger spektakulär, ein typischer Orient Stopover wie ich ihn schon

aus Abu Dhabi, Dubai oder Muscat kannte, irgendwie sehen die Dinger alle gleich aus :-)...

Okay, man hat eine fette Auswahl an Duty Free Waren, aber was soll ich denn mit einem Kilo arabischer Nüsse? Auf die El Kaida ausm Flugzeugfenster schmeißen ? :-)

Zudem konnte man an den ganzen Macces oder Kaffe-Restaurants nur mit der einheimischen Währung zahlen, auch so eine Kiste... Habe es dann natürlich nicht eingesehen da irgendeinen Cent umzutauschen ... Hahnenwasser tut’s auch manchmal... Irgendwie haben wir uns die 3 Stunden Aufenthalt eben totgeschlagen durch das Durchlaufen der Gänge, witzig war: eine indonesische Frauenreisegruppe aus Jakarta, die fast das ganze Flugzeug nach KL in Beschlag

nahm... Auf die Auskunft eines mitreisenden Fluggastes erfuhren wir, dass diese auf dem Heimweg von Dubai waren.

Es gibt sogenannte Leih-Frauengruppen aus Indonesien, die zum Arbeiten in die Emirate kämen, manche für ein halbes Jahr oder noch länger... meistens arbeiten diese bei einem sehr geringen Lohnniveau und meistens als Putzfrauen oder Kindermädchen....

AJ, den Malaie, den ich später noch kennenlernen sollte, erzählte mir an einem Abend, dass manche Leute in Malaysia etwa 4-5 Jahre 6 Tage in der Woche 10 Stunden durcharbeiten ohne einen Tag Urlaub...

So, und jetzt noch irgendwelche Beschwerden über Euren stressigen Job?

Der Flug nach Kuala Lumpur war dann wirklich um einiges angenehmer. Eine relativ neue Maschine A-340 Airbus, das Inflight Entertainment war zwar nun nicht so luxuriös wie bei der Etihad oder Emirates, man konnte aber damit leben und die 7 Stunden Flugzeit ein wenig angenehmer machen.

In Kuala Lumpur angekommen, nahmen wir natürlich die Premium Line für VIPs bei der Passkontrolle, um schneller an der Gepäckausgabe zu sein .... Flugs in den Zubringerbus gestiegen - wo wir nun nochmals 1 1/2 Stunden in die Innenstadt benötigen sollten, da der KLIA doch etwas weit außerhalb KL’s liegt. Dort angekommen hatten wir nochmals eine kurze Fahrt mit der Monorail - die fast konform mit einigen Hausdächern der City liegt. Die ersten Impressionen trafen unserer beiden weitgereisten Augen.... Anno 2005 hatte ich ja

schon mal das Vergnügen, einen Tag in der Stadt zu verbringen, aber das war ein wenig glücklicher Umstand, und das ist auch eine andere (Reise)Geschichte...

Nach etwa 24 pausenlosen Unterwegssein-Stunden erreichten wir endlich unser Ziel: die Rainforest Lodge und wir waren heilfroh endlich das wirklich schnuckliche mit Holz verkleidete Zimmer zu beziehen und endlich aus den nassgeschwitzten langen Klamotten rauszukommen... Elke, unsere Mitreise-Gefährtin, die uns das letzte Jahr schon in Marokko begleitete, wartete dort schon sehnsüchtig auf uns und erzählte uns umgehend von ihren

ersten Gehversuchen in KL. Ich beschnupperte allerdings erstmal das Badezimmer, machte mich ein bissel fein und schmiss mich erstmal in angenehmere Kleidungsstücke um mich danach aufzumachen die Lodge mir ein wenig genauer anzuschaun: und die war in der Tat eine richtige Oase inmitten dem Trubel der Hochhäuser. Ein Kleinod, eingerichtet im traditionellen China-Asia-Holzstil, mit vielen Pflanzen, chilligen Rot-Tönen, Liegefläche Terrasse.... im Prinzip kam ich mir nicht wirklich vor wie in KL Downtown, die Lodge erinnerte mich eher an einen feinen Platz in Nordthailand oder Laos. Nach einer kurzen Stärkung in dem indischen Billigheimer-Restaurant gegenüber, wo man fantastische Roti Canais und Masala Dosas inklusive Mango Lassi für nicht mal 1 Euro bekam, machten wir

uns nun auf, die ersten Meter in der City zu machen. Die ersten Stations waren demnach erstmal die Jamek Moschee und das Islamic Arts Museums Gebäude, bevor wir dann am Abend uns auf einen ersten kleinen Streifzug durch Little Chinatown machten, um dort in den Genuss eines ersten "Sizzling Chicken" zu kommen, ein chinesisches Gericht das inmitten von buntem frischem knackigen Gemüse auf einer heißen Herdplatte zischend und kochen daherkommt... zunächst verschlägt dir der Dampf und Rauch den Atem - aber dann wartet ein herrlicher Genuss auf deinen Gaumen... simply mjam :-).

Die Chinatown Food Street erinnerte mich dann doch ein wenig an die Khao San Road in Bangkok....allerdings weniger touristisch-jahrmarkt-mässig und um einiges Asia-authentischer.... echter, ehrlicher. Natürlich findet man hier auch die bekannten Uhren, Shirt’s oder DVD-Plagiate, und das Preisniveau ist zudem ein bisschen höher als auf der KSR, allerdings wird man hier weitaus weniger dumm angelabert oder zum Kaufen penetriert, und die nervigen Katoys sind auch in weiter Ferne ...

Todmüde fallen wir ins Bett und machen uns den nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe auf, die berühmten Petronas Twin Towers zu besuchen, allerdings machten uns die Besucherhorden aus aller Herren Länder einen Strich durch die Rechnung, wir waren eine von den last in lines, somit Pech gehabt und dadurch nicht mehr zugelassen.... naja, so zogen wir dafür ein wenig durch die sehr hippe angrenzende Shopping Mall, hatten einen Heidenspaß mit malaysischen Schulklassen und knipsten die Türme - später auch noch mal bei einem

Abschieds-Nacht Besuch, was das Zeug hielt. Durch den wirklich sehr toll angelegten Dschungelgarten inmitten der City wandernd , erreichen wir schweißgebadet den MENARA Tower, den höchsten Fernsehturm Malaysias (und sechshöchsten der Welt!).

Von da oben hatten wir eine herrliche Rundumsicht über die Stadt, die uns detailliert mit einem Headset erklärt wurde... wirklich ein lohnenswertes Ziel. Der angrenzende Mini Zoo schlug mir dann allerdings gehörig auf den Magen...

Turtles, Stinktiere, Pythons.. eingepfercht auf engstem Raum... also ob das dann sein muss... ? Hiesige Tierschützer hätten den Laden schon längst dicht gemacht. Aber das ist halt mal wieder Asien - so freundlich und liebevoll die Menschen miteinander umgehen, so radikal sind Sie mit ihrer Nächstenliebe zu den Tieren. Ich fands jedenfalls nur noch schrecklich, und als dort eine fette Python zur Show einHuhn verschlang, flohen wir zum Formel 1 Siumulator-Rennen und zu einer Mini-Seilbahn, wo es sich Elke nicht nehmen ließ eine Runde zu drehen...

In der Blauen Moschee hatte ich dann den ersten Lachanfall...

Beim Betreten derselben bekommen Nicht-Gläubige - also demnach Nicht-Moslems - zunächst lila Roben übergezogen... Bei der Hitze war das natürlich eine Wohltat - was uns allerdings nicht nehmen ließ, eine Star Wars Fotosession im Todesstern abzuziehen... denn in den Roben sahen wir wirklich aus wie angehende Jedi-Schüler .... zusätzlich hatte ich meinen ersten Dauer-Lachkrampf - nicht wirklich angemessen in Anbetracht der Location.

Im wundervoll angelegten KL Bird Park, ein riesiges Gehege mit massig mehr oder weniger frei fliegenden Vögeln aller Art - machten wir so einige Bekanntschaften mit einigen Birdies... Die Hornbills waren zudem nicht gut auf André zu sprechen, denn bei der Fotosession gingen die Jungs auf ihn los...

Den Abend ließen wir dann mit sehr müden Füssen beim gegenüberliegenden Inder ausklingen. Ich wünschte, man könnte hierzulande so günstig und ausgiebig indisch speisen.

Dann stand unser nächstes Etappenziel auf dem Bildschirm.... Borneo....Sarawak, das unbekannte Abenteuer... der Name weckt Assoziationen. Ich denke an Kopfgeldjäger, undurchdringlichen Regenwald und an James Brooke, den weißen Rajah....

Mit dem Taxi ging es morgens zum Cargo-Flughafen der Air Asia, die von dort aus die inländischen sowie alle innner-asiatischen Flüge bedient. Der Driver laberte mich fast eine Stunde lang voll von irgendwelchem IT-Business das er mit mir machen möchte, nachdem ich ihm erzählt hatte was ich in Deutschland beruflich so treibe... Sichtlich genervt steigen ich, Elke und André in die kleine Maschine und ich genieße mal wieder die Aussicht aus dem Flugzeugfenster, wie wir über die Coastline von Borneo rauschen.

Sarawak ist ein Land mit üppigem Regenwald und von vielen Flüssen durchzogen, die oft den einzigen Zugang ins Landesinnere gewähren. Hier findet sich der weltweit (noch) größte, primäre Regenwald sowie der Nationalpark Batang Ai wo die Volksgruppe der Iban lebt. Die Iban sind ein Stamm der Dayak, welches die Sammelbezeichnung für die indigene Bevölkerung Borneos ist... also im Prinzip auch die "originalen" Kopfgeldjäger....

Bei der Ankunft in Kuching kommen wir umgehend mal wieder in den Genuss einer Taxifahrt mit einem relativ unfreundlichen chinesischen Fahrer... also irgendwie kommt mir’s so vor, als ob diese Leute nicht wirklich Spaß an Ihren Jobs haben...

Kuching ist dann genauso wie ich es mir vorstelle... kleine schnucklige Läden, alles ist sehr sauber und ruhig. Kuching (wörtlich übersetzt: Katze) auch Cat-City genannt, hat ca. 400.000 Einwohner, die zum größten Teil chinesischer Abstammung sind. Die schmucke Stadt am Sarawak-River ist der ideale Ausgangspunkt für unzählige Aktivitäten und Ausflüge ins Landesinnere. Etliche Katzendenkmale und sogar ein Katzenmuseum unterstreichen den

Namen der Stadt. Die Umgebung von Kuching gibt im Übrigen ungemein viel her - eine Fülle von Naturparks, Höhlen, wunderschönen Küstenabschnitten und Jungle-Trekking-Möglichkeiten reihen sich hier aneinander...

Letztendlich finden wir es schade, nun doch nicht länger Zeit für Borneo zu haben... gerade für den wirklich sehenswerten Gunung Mulu Nationalpark, Sabah, Kota Kinabalu, die Turtle Islands, Miri, Sandakan...man könnte hier ganz locker 4-5 Wochen verbringen ohne sich zu langweilen. Zudem ist Borneo ein perfektes Gateway nach Sulawesi und einigen wirklich traumhaften indonesischen Inseln, gerade wenn man passionierter Taucher ist. Wer kommt das nächste Mal mit ? :-)

In der Abenddämmerung schlendern wir romantisch an der idyllischen Waterfront des Sarawak Rivers, einer ca. 700 m lange Flusspromenade. Am Abend treffen sich hier die Einheimischen, um sich an einem der vielen Warungs (kleiner Imbisstand) zu verpflegen und gemütlich zusammen zu sitzen. Wir testen die Jelly Bean Getränke und genießen frischen Fisch im Foodstall um die Ecke... Es macht tierischen Spaß durch Kuching zu streifen, der Stadt der weißen Rajas.

 

Im Semenggoh Orang Utan Rehabilitation Centre beobachten wir in den zum Teil bis 50-60 m hohen Bäumen die Orang-Utans (malaysisch für Waldmenschen, Orang = Mensch, Utan = Wald) beim Schaukeln in den Wipfeln und wir haben großes Glück so früh unterwegs zu sein: wir kommen direkt zur Fütterungszeit und wir kommen in den Genuss von etwa 15 Tieren in jeglichen Altersklassen. Ein sensationelles unvergessliches Schauspiel....

Dort bemerke ich u. a. auch mal wieder, wie hässlich doch diese TEVA Treckingsandalen sind und ich weigere mich danach auf diesem Tripping striktens, diese noch für einen längeren Zeitraum an mir zu tragen ....

Dankeschön fürs Aufmerksam machen!

 

Des Weiteren entschließen wir uns dann, 2 Tage im Bako Nationalpark mit Übernachtung im Forestry Resort zu verbringen. Wir verlassen also Kuching, um von dort aus mit unserem gecharterten Bus und per Boot weiter in den ca. 2 Stunden entfernten Bako Nationalpark zu fahren. Der Bako Nationalpark, der in der Nähe von Kuching an der Mündung des Sarawak-Flusses liegt, ist einer der kleinsten (27 qkm) und ältesten Nationalparks in Sarawak. Dort kann man auf ca. 16 gekennzeichneten Pfaden den Dschungel mit seinen Sumpfgebieten und Mangrovenwäldern durchwandern, was wir umgehend nach der Ankunft angehen... Der etwa 7 km lange Jungle Trek ohne Guide kostet uns fast einen halben Lauf-Tag und die Kilometer

waren gefühlte 25 :-)....Wir sehen allerdings dafür allerhand: Langschwanzmakaken, Haubenlanguren, Bartschweine, fleischfressende Pflanzen, Riesenameisen und die Prooscis Monkeys, die es nur auf Borneo gibt - die absoluten Stars der Manege! In den Mangrovensümpfen beobachten wir fasziniert die lustigen Tiere, die irgendwie eher

Comic Figuren als Affen ähneln. Leicht kann man hier die Zeit vergessen... und als wir zurück ins Headquarter des Parks einmarschieren, geht schon wieder die Sonne unter und wir verkrümeln uns bei den heftigen Regengüssen in unserem Chalet während die Makakken-Äfflen auf unserem Hausdach umherspringen...

Am nächsten Morgen erkunden wir noch ein wenig die Umgebung und treffen auf solch illustre Bewohner wie kleine grüne Mambas, Riesenfrösche .... Die Nachtsafari Tour fiel leider aufgrund der Regengüsse sprichwörtlich ins Wasser... Schade !


Zurück in Kuching erholen wir uns zunächst einmal von den Ritten der letzten Tage, chillen in der Lounge der Lodge, surfen im Internet, ziehen uns X-Men auf DVD oder lassen uns eine traditionelle Malai-Massage verpassen, die im Prinzip tupfengleich einer Thai Massage ist.

Von einem der unzähligen Wasserfährtaxis lassen wir uns zudem noch zum gegenüberliegenden Ufer des Sarawak Rivers bringen und kommen in den Genuss einer einheimischen Privatfahrt... eine Mitarbeiterin des ansässigen Provinz Palastes nimmt uns liebenswerter Weise in ihrem Auto mit und fährt uns zum abgefahrenen Katzenmuseum - ein Wahrzeichen der Katzenstadt - das uns zu weiteren Lachanfällen bringt.

Ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Katzensammelstücke, von der Whiskas Dose bis zu Iron Maiden Powerslave Promoplakaten... ein ungleich bizarres Schauspiel, und ich probiere zum ersten Mal das Nationalgericht Nasi Lemak, ein in Bananenblättern gewickelten in Kokosmilch gekochter Reis mit Erdnüssen, einer sossigen dunklen leckeren Sojapampe und kleinen Anchovies-Fischlein.

Am letzten Tag unseres Borneo Besuches steht dann ein Whole Day Trip zum Sarawak Cultural Village sowie zum Damai Beach an...

Versteckt am Fuße des Mount Santubong, ca. 35 km entfernt von Kuching, liegt Sarawaks faszinierendes kulturelles Vorzeigeprojekt, das "Sarawak Culture Village".

Dieses "lebende" Museum stellt das Erbe der wichtigsten Kulturkreise in Sarawak dar, und auf dem ca. 56.656 qm² großem Gelände wird inmitten äquatorialer Vegetation deren Lebensart und Lebensweise geschildert.

U. a. sind die wieder im Original aufgebauten Behausungen der unterschiedlichen Lebensweisen und Bauweise zu sehen, die sogenannten berühmten Longhouses.

Das Ganze ist wirklich nett gemacht, und da wir keine Lust haben durch die Wohnzimmer der dortigen Iban-Tribes zu latschen und native Menschen wie im Zoo abzuknipsen - in den unzähligen Broschüren der ansässigen Tourveranstalter wird für mehrtätige Trips zu den Ureinwohnern und ehemaligen Kopfgeldjägerstämmen Sarawaks geworben, wo man u. a. auch in den berühmten Longhouses mit den Einheimischen übernachten kann und in deren Leben schnuppern darf.

Allerdings eine recht seltsame Vorstellung, wenn ich vergleiche, dass Japaner mit Fotoapparaten bewaffnet durch mein Wohnzimmer latschen und den selbstgemachten Kartoffelsalat meiner Oma knipsen... war unser Besuch im Village eine wirklich lohnenswerte Alternative zu dem Trip, zumal die ansässigen Tribes-People durch Ihre Tätigkeiten dort auch noch ein paar Cents nebenher verdienen. Sicherlich sinnvoller, so ein Projekt zu supporten als die Gelder in die Taschen irgendwelcher Tourveranstalter zu schmeißen...

Wir kommen gerade rechtzeitig zu einer ethnischen Tanzvorführung, währenddessen es sich Andre nicht nehmen lässt, die Bühne mit dem Kopfgeldjäger zu entern.

Klar, kein Wunder ... da kam mal wieder die alte Erfahrung während musikalischer Hardcore Zeiten hervor...

Ein wenig Zeit bleibt noch übrig, uns den kleinen aber sehr schönen Damai Beach anzuschauen. Der Urwald läuft fast bis an die Grenzen des Strandes und einige kleine wenige aber wundervolle Luxusresorts säumen das Bild. Für ungefähr 60 Euro bekommt man sogar schon ein kleines Zimmer in einem der Hotels in recht abgeschiedener Lage, für 2-3 Tage Erholung, ein netter Side-Trip.

Nach einer Woche Borneo heißt es nun dann Abschied nehmen, und der fiel uns wahrlich nicht leicht...von den schönsten Landschaften, Urwälder,n Parks und Wildtierleben, Flora und Fauna, die ich bisher in Asien gesehen hatte, und von unheimlich liebenswerten zuvorkommenden und sehr hilfsbereiten Menschen.

Borneo, we will return ! :-)

Da wir leider durch extrem unfähige Reise-Auskünfte am KL Central nach unserem Rückflug nach Kuala Lumpur nicht mehr in einem Rutsch an unser nächstes Ziel, die Teelandschaft- und Erdbeeren Hochburg Cameron Highlands, durch kommen, fahren wir mit dem Bus zunächst nach Ipoh, der zweitgrößten Stadt des Landes nach KL, eine ehemalige

Minenstadt - die vor zig Jahren eine sogenannten Zinnrausch hatte, die dieser einen relativ hohen Wohlstands-Status einbrachte.

Nun, leider ist von dieser Zeit heutzutage nicht mehr allzu viel zu sehen... Die besten Zeiten hat dieses, ich nenne es mal - asiatische Provinzdrecksloch - längst hinter sich. Wir treffen hier nur sehr wenige Traveller, die sich hierher verirren und man kann sich auch denken, wieso :-)...

Allerdings macht man in solchen Nestern (wenn ich da nur an so manche Erfahrungen in thailändischen oder laotischen Grenzkäffern denke, gelle Damir, gelle Kerstin ?) manchmal doch die witzigsten und abgefahrensten Erlebnisse. Im vom Lonely Planet und dem Loose angepriesenen Budget Hotel CHINA EMBASSY sind die Botschafter wohl seit Jahren nicht mehr unter der Dusche, geschweige denn an Ihrem Kleiderschrank gewesen - anders konnte ich mir einer der heruntergekommensten Hotelzimmer, die ich in meinem ganzen Leben gesehen habe, nicht erklären. Wer auf muffige zurüclgelassene Unterhosen der Besitzer im Badezimmer, Schimmel an den Wänden oder Kakerlaken zum Frühstück steht, wäre hier an der richtigen Adresse gewesen. Trotz aller Reisemüdigkeit von der mehrstündigen Fahrt in einem fahrenden Eisschrank namens Bus (die Klimaanlage war mal wieder auf Hochtouren) schleppen wir uns ins gegenüberliegende IBIS Hotel, und wir kommen uns vor wie in einem neuen David Lynch Film...ein chinese Junkie Guy, nervös zitternd hinter einem Gitter auf seiner Rezeptions-Couch liegend, springt ob unserer Ankunft wie von der Tarantel gestochen auf uns zu und verkündet hektisch seine Freude über unser Bleiben. Währenddessen er nervös an seiner fünften Zigarette zieht, schreibt uns André ein und wir begeben uns, nachdem er uns noch 3 durchlöcherte Handtücher mit auf den Weg gab, in unser Hotelzimmer. Nun, für die umgerechnet 10 Euro bekamen wir wenigstens einen Fernseher, Brandlöcher in der Gardine und ein zerstörtes Vorhängeschloss... kurze Zeit später erfahren wir durch den Reiseführer, dass wir eigentlich in einem Stundenhotel gelandet sind...

Egal, für eine Nacht geht so was. Wir laufen durch die Straßen von Ipoh, besuchen kurz noch den recht netten Nightmarket, nehmen ein leckeres chinesisches Essen ein und kaufen noch Shirts für jeweils ein Euro....

Am nächsten Morgen lachen uns die Mädchen an der Rezeption entgegen, nur - was das für Mädchen waren... ?

Mit dem Taxi ging es dann in Windeseile zum Busbahnhof, wo wir auf unser Gefährt in die Cameron Highlands warten... wir hatten noch eine ganze Ecke an Zeit übrig und ich entscheide mich, doch zu warten und auf das Gepäck aufzupassen. André und Elke gehen noch mal kurz los in die Stadt um sich die Kolonialgebäude anzuschaun. Dann geht’s endlich los mit dem "most unfriendly busdriver Malaysias".... Erst auf unsere ausdrückliche Bitte hin packt der Gutste unsere Backpacks in den unteren Stauraum und wir sind wohl auch die einzigsten Traveller weit und breit hier...

Für lockere 1,50 EUR fahren wir aus der muffigen City heraus und an den Hauptattraktionen vorbei, ein Jammer, dass wir erst jetzt die wunderschöne Umgebung sehen.... Kalksteinfelsen Höhlen mit Tempel.... die Umgebung erinnert mich ein wenig an Vang Vieng in Laos.

Kein Wunder, dass auch von überall 1-2 Tagestrips nach Ipoh angeboten werden. Im ollen Loose stand mal wieder rein gar nichts Berühmtes. Naja, man sollte sich eigentlich ja auch von seiner eigenen Spürnase leiten lassen beim traveln und nicht von irgendwelchen Pappnasen, die Reiseführer zusammenstellen aus hunderttausend Individualmeinungen...


Die 3-stündige Fahrt in die Cameron Highlands mit dem alten Ranz Bus verlief ohne Zwischenstops... Zur Zeitüberbrückung fanden wir so allerhand lustiges, das nicht mehr so ganz niet- und nagelfest war....Fotografisch festgehalten, versteht sich! Allerdings - die Landschafts-Szenerie die sich mal wieder bei den Blicken aus den Fenstern bot, war mal wieder traumhaft. Up the hills ging es, stetig in Serpentinen in etwa 1800 m Höhe .... In Tanah Rata angekommen, fröstelte ich. Leichter Nieselregen, ein recht kalter Wind und Wolken... bei etwa 20 Grad... Ich holte erstmal den Kapu raus...

In dem wirklich schnuckligen Cameronian Inn fanden wir eine mehr als feine und günstige Herberge, zudem noch sehr ruhig und idyllisch am Ortsrand gelegen... mit u. a. den besten Scones ausserhalb Britanniens...Keine halbe Stunde nach unserer Ankunft wagten wir uns sogleich auf die sogenannte Half Day Adventure Tour, die uns ein Short-Trekking durch den "Mossy Forest" (einen sehr schönen Mooswald) und die Teeplantagenfelder, sowie Besuche auf der BOH Tea Farm (einer der größten ansässigen Tee-Mogul Firmen) - inklusive Führung durch den Tee-Herstellungsprozess (sehr interessant!) - und der Schmetterlings-Farm bescherte, wo wir u. a. recht abgefahrene ortsansässige Pläsier-Tierchen zu sehen bekamen, die mich teilweise eher an außerirdische Lebensformen erinnerten... Skorpione, giftige Riesenschlangen und Sumpffrösche inklusive.

Wer’s mag... Den ersten Abend ließen wir mal wieder bei einem üppigen indischen Menü-Mahl für umgerechnet 2 Euro ausklingen und gingen recht früh ins Bett, um für den nächsten Tag, den Jungle Walk Trek gewappnet zu sein.

Dieser gestaltete sich wesentlich einfacher zu begehen als die Routes im Bako Nationalpark... dafür nicht weniger faszinierend, durch den dichten Dschungel zu wandern, immer wieder mit atemberaubenden Ausblicken auf die diversen Obst und Gemüseplantagen der Highlands. So einige seltene Pflanzenarten nahm ich zuweilen näher unter die Lupe, die Makroaufnahmen machten hier besonders Spaß...  

Zum Endziel, der Insel Langkawi im Westen Malaysias (ich hätte es ja bevorzugt auf die von so ziemlich jedem umschwärmten Perhentian Islands zu düsen, diese sind allerdings aufgrund der Monsunverhältnisse im November nicht gerade zu empfehlen, da kein Bootsverkehr), machten wir noch einen weiteren Stopover über Penang, von dem ich zunächst nicht so begeistert war, da ich nun die Schnauze voll vom Sightseeing, Trekking u. ä. hatte und eigentlich nur noch an nem Beach chillen wollte. Georgetown allerdings hatte es mir aber nun doch angetan.... und nachdem so einige Bekannte zuhause von dem Eck geschwärmt hatten, ließ ich mich nun doch überreden...

Und siehe da: Das charmante Städtchen, ein Schmelztiegel und Paradebeispiel für den farbenfrohen Völkermix Malaysias, hatte es mir nun doch angetan... Besonders das indische Viertel . Little India war wirklich sensationell: mit einem Schwups kam man sich auf den indischen Subkontinent versetzt, mit allem Drum und Dran - Bollywood Musik BOLLERND aus den Boxen zu Bildschirmen mit den entsprechenden Filmen, Räucherstäbchen-Düfte in allen Nuancen, vegetarische Restaurants, bunte Supermärkte, Halskettchenhändler...es fehlte an nichts, um reine indische Luft zu schnuppern. Zufällig wohnten wir zudem noch an einer chinesischen Tempelprozession bei, wo ich mir vorkam wie in einer Räucherkammer. So ungefähr muss es in manchen Städten im Vietnamkrieg nach Bombardements der Amis ausgesehen haben... unglaublich, was für ein Halali dort abging. Man kann es kaum beschreiben, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hatte - betende Menschen, fliegende Tauben für die Wünsche, Bunte Kerzen in Titangrösse, Räucherstäbchen-Einsammler, Bettler... Was eindrucksvolleres hatte ich bisher auf den ganzen Asien Reisen noch nicht gesehen, ich denke ein paar Fotos geben ein kleines bisschen von der Atmosphäre rüber, die dort herrschte.

Wir schlenderten ein wenig an der Uferpromenade entlang, fuhren mit schlitzohrigen Klaus Meine-Fans Taxi - auch so ein Phänomen, es ist mir ein Rätsel wieso so viele Asiaten auf diese deutsche Ausnahmeband stehen...- auch irgendwie so ein asiatisches offenes Geheimnis, dass dir die Taxifahrer jedesmal nach ein paar Minuten Fahrtzeit so ziemlich alles andrehen wollen, was es gibt - sei es ein Abend im nächsten Rotlich-Mileu, ein paar Gramm Rauchwaren - Prostitution und Drogenbesitz stehen unter malaysischem Recht übrigens unter Todesstrafe - oder soll’s etwa ein Besuch in der hiesigen Kaffeefabrik sein?

Wir lehnen dankend ab und lassen uns dafür ins wirklich interessante Comic Museum fahren, ein Eldorado für erwachsene Kinder - oder kindische Erwachsene? Nach etwa 2 Stunden Aufenthalt nervt unser Fahrer - und wir düsen ins Hotel zurück um uns wieder mit Elke zu meeten, wir checken mal das Nightlife, das zweite nach KL... ansonsten ist ja in komplett Malaysia eigentlich eher slowly Programm angesagt...mir ist es jedenfalls eindeutig zu europäisch. Überteuerte deutsche Biersorten wie Paulaner mit Leuten in Anzügen am Nebentisch brauch ich nicht unbedingt zu meiner Abendunterhaltung. Somit finden wir uns

an den Abenden im RED FOOD GARDEN (http://www.redgarden-food.com) wieder, einem riesigen Fresskomplex mit allerhand Garküchen, thailändisch, philippinisch, vietnamesisch, malay, laotisch, japanisch... man bekam alles was das Herz begehrt.

Ich hatte mich sofort verliebt! Das war “my place to be”. Zu der reichhaltigen Essensauswahl spielte zudem eine sehr schlechte Showmusik Variante einer malaiischen Shakira, und vor uns tanzten eine chinesische Ausgabe von Balu der Bär, eine rotgefärbte Ausgabe einer asiatischen Mutter Beimer, etwas abgetakelte deutsche Pre-Renterinnen auf ihrem Soulsearch Trip, thailändische Playback-singende Reiseleiter und frustrierte Yoga-Mädels in den Deissigern ... kurzum, mal wieder ein skurriles Spektakel, das genau meinen Humorsinn und Geschmack traf. Elke konnte es nicht ganz nachvollziehen, wieso ich so einen Heidenspaß hatte dort, aber nun gut... Ich liebe asiatisches Trash-Programm, und ich bin mir sicher, dass jeder Dangerfreak es dort ebenso lustig gefunden hätte...

Einmal übers Ohr hauen lassen in einem asiatischen Urlaub... okay, das is grade noch so genehmigt...Obwohl wir ja nicht so unbedingt die Fans von organisierter Tour-Kutschiererei sind, die Zeit allerdings doch etwas knapp bemessen für eine weitere City Tour ist, lassen wir uns von der chinesischen Tour-Tante mit Ihrem zittrigen Azubi doch übers Ohr hauen und buchen für die 40 Ringgit eine Half-Day Tour mit Besichtigung des weltberühmten - und auf jeder Penang Postkarte auftauchenden - Kek Lok Si Tempel düsen.

Hätten wir dasselbe Routing mit nem gecharterten Taxi gemacht, hätten wir durchaus einige Ringgit sparen können - seis drum... Mit einem unheimlich engagierten chinesischem (irgendwie wurde mir diese Nationalität seit diesem Trip unsympathisch..) Tourguide fahren wir nun zu einer der größten buddhistischen Tempelanlagen in ganz Südostasien nach Air Itam, einem Vorort von Georgetown. Sein Name lässt sich mit „Tempel des Höchsten Glücks“ übersetzen. Sowohl die Architektur als auch die Aktivitäten der Gläubigen lassen dabei eine Verschmelzung von buddhistischen Glaubensinhalten mit daoistischen Ritualen und Wahrsagerei erkennen. Fast einen ganzen Vormittag brauchen wir hier zur Besichtigung, mir ist es allerdings hier teilweise ein bisschen zu kitschig im Gegensatz zu den bisher gesehenen Tempeln in Thailand oder Laos. Interessant aber allemal, durch die bunten Gänge und Treppen zu streifen, und vom Statuen-Berg hatte man einen einzigartigen View über Georgetown.

Wir buchen zudem unsere Rückflüge von Langkawi relativ unkompliziert im Air Asia Office und ich brauche nicht mehr zu erwähnen, dass der Rest des Tages mal wieder mit indischem Essen ausgefüllt war ....

Am frühen Morgen verlassen wir unser Oriental Hotel per Taxi und düsen mit der klapprigen Touristenfähre vom Hafen nach Langkawi Island. Bei unserer Ankunft am Pier lacht uns die Sonne entgegen ....

Na - auf zur letzten Woche Chill und Hang Around !... Das AB Motel liegt herrlich am langen Sandstrand des Hauptbeaches PANTAI CENANG, okay, nicht gerade zum Cheap Charlie Preis, aber wir gönnen uns dennoch den Luxus eines Hüttchens direkt am Beach... Und da machen wir nun auch nicht mehr viel als die indischen und chinesischen Seafood Restaurants (wie solls auch anders sein....) besuchen, auf der Terrasse zu sitzen, unter den Beach-Palmen abhängen, Leute beobachten... Abends lässt es sich hier auch an solch netten Plätzchen

wie der Reggae Bar oder Sheilas Chill Out Cafe mit einem eiskalten Tiger Beer aushalten...

Tagsüber nerven nur die Jetskis und Paraglides ein wenig ... und wir treffen AJ und Azky, zwei Malaien aus Kuala Lumpur, die selbst hier für ein paar Tage Urlaub machen, zwei sehr witzige und zuvorkommende Zeitgenossen... zudem unsere Haus-Nachbarn... und wir erfahren so einiges über die muslimische religiöse Lebensweise und malaische Traditionen während dieser Tage – und werden zudem für die nächste Malaysia Reise eingeladen !

Da die beiden ein Mietauto haben und wir uns ziemlich schnell auch mit den zwei anfreunden, nehmen diese uns auch mit zu diversen Inselrundfahrten... sehr cool! Wir feiern Halloween im exklusiven Chime Club des Sheraton Hotels und besuchen letztendlich noch die heißen Quellen, Wasserfälle, die nördlichen Beaches und runden den letzten Tag mit einer Shopping Tour in Kuah ab...

Ein sensationeller und sehr erlebnisreicher 3 Wochen-Trip geht zu Ende, und ich frage mich auf dem Weg zum Flughafen Langkawis, wo die Zeit geblieben ist...

Der Nachhauseweg bereitet uns 33 Stunden (!!) am Stück Wegzeit... ein nicht wirklich aufregendes Erlebnis, der mir am KL Airport durch die Klimaanlagen-Attacken fast noch eine Fieber-Erkältung beschert...

ASIA - we will be back soon!



Kommentare

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Axel Dangerfreak

Mittwoch, 01-12-10 11:57

Rotis vor, noch ein Tor!!!

 

Axel Dangerfreak

Mittwoch, 01-12-10 11:57

Rotis vor, noch ein Tor!!!

 

gert

Sonntag, 28-11-10 11:48

danke ! happy meals ? Emoticon

 

NADL

Samstag, 27-11-10 21:39

Toller Bericht - macht Lust auf Asienurlaub Emoticon ... fehlen nur noch die "Happy-meals" Emoticon

 
   
 

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