Von: Axel Dangerfreak
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Mörsch, Malsch, Madrid
Ein aufregender Kurztrip in die spanische Kapitale. Mehr dazu in einem neuen Dangerfreak Reisebericht!
Toledo, Weltkulturerbe, und in unserem Falle die Ruhe vor dem Sturm!
Da Jens und ich schon einen Tag früher von Madrid zurückfliegen mussten, hatten wir uns kurzfristig zu einer früheren Anreise und dem Besuch des mittelalterlichen Toledo entschlossen. Zwar verpassten wir so den Abstecher in die badischen Metropolen Mörsch und Malsch, staunten dafür aber Bauklötze beim Anblick der Hauptstadt Kastilliens, die zu zwei Dritteln von einem Fluss, dem Tajo, umschlossen ist und herrlich auf einem Berg darüber thront. Toledo gilt neben dem marokkanischen Fez als die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt der Welt. Beeindruckend die unterschiedlichen Einflüsse von Juden, Christen und Muslime. So schön und alt die Stadt bei Tageslicht ist, so tod ist es am Abend. Klar, eine Tapasbar war schnell gefunden und auch das Champions League Viertelfinale Schalke-Valencia konnten wir uns anschauen - zusammen mit dem einen oder anderen Neu-Gelsenkirchener und Raul-Fan. Der Abend war also noch jung als wir uns in unser Hotelzimmer zurückzogen, direkt neben dem bombastischen Alctatraz gelegen. Von dort aus hatten wir es am nächsten Morgen nicht weit zur Kathedrale und anderen Sehenswürdigkeiten und auch der Bahnhof war icht weit weg. Und somit Madrid! Die Jungs saßen zu diesem Zeitpunkt bereits im Flieger, es konnte also los gehen!!!
Und Madrid empfing uns mit einem Lächeln! Die Sonne schien und unser Luxusapartment zeigte sich gleichfalls von seiner besten Seite. So gut gelaunt zogen wir über die Haupteinkaufsstraßen der Stadt, die Gran Via und Fuencarral. Immer noch war alles recht ruhig und entspannt in der Stadt, doch das Unheil sollte seinen Lauf nehmen, die Jungs in der Stadt einfallen! Am Plaza del Sol war es dann so weit: Benni Bambule, Friedo, Peter Punk, Der Unglaubliche Ralf und René le Bon komplettierten diese illustre Gruppo Dangerfreak. Klar, dass schnell ein Begrüßungstrunk her musste, standesgemäß und überteuert am wunderschönen Plaza Mayor!
Nächster Programmpunkt war ein Besuch des örtlichen LIDL. Essen und vor allem Getränke mussten her! Die nächsten Stunden lümmelten wir im Apartment rum, spielten "21" und machten uns hübsch für die Clubs der Stadt. Überraschenderweise waren diese dann aber nicht mal annähernd so gefüllt wie vorher gedacht. Doch uns kümmerte das freilich wenig, wir hatten einen Riesenspaß! Am Besten: Das Pallantino, ein Traum von einer Bar, mitten im alternativen Stadtteil La Malasana gelegen. Neonlicht, Barkeeper jenseits der 70 und Gin Tonic für 3.- Eine rauschende Nacht, die erst am frühen Morgen enden sollte!!!
In Anbetracht der vorangegangenen Nacht war an größere Aktivitäten auf dem Tourismusmarkt nur sehr schwer zu denken. Also kein Prado, keine Renia Sofia und auch kein Königspalast. Dafür Rührei à la Peter, Musik von Benni und "alle viere grade sein lassen"! Irgendwann sind wir dann noch noch ein wenig shoppen gegangen (Sehr gut: Das Mercado del Fuencarral mit seinen vielen kleinen alternativen Boutiquen) während Jens sich auf die Suche nach einer Sportsbar machte, schließlich wollten wir am Abend nicht auf den Sportclub verzichten (den Karlsruher Sportclub!). Und er sollte Erfolg haben: Punkt 18 UHr saßen wir in Madrids größtem deutschen Wirtshaus, KSC live und nur für uns! Den 3:1 Sieg gegen Duisburg feierten wir im Anschluss daran im Stadtteil La Latina, wo eine herrliche Tapas Bar unsere aller Herzen eroberte: Das La Plajina, ein kulinarischer und stimmungsvoller Höhepunkt - und dabei sogar recht erschwinglich! So gut sogar, dass sich die Jungs am nächsten Abend noch einmal dort haben bekochen lassen!
Und dann der Sonntag! Das eigentliche Highlight! Real Madrid im ehrwürdigen Stadio San Bernabeu!
Jens und ich waren längst zuhause bei Verein bzw. Familie, als sich unsere wackeren Jungs aufmachten Richtung Stadion: Real-Alicante, Endstand 2:0! Das Spiel soll nicht so berauschend gewesen sein (klar, Real schonte sich für das wichtige Achtelfinalspiel in der Champions League) aber das Ambiente, das Stadion,... Ganz großes Kino!
Als der Film (das Spiel) vorüber war, ging es wie angekündigt zurück nach La Latina in die "Stammkneipe", wo noch einmal der spanischen Küche gehuldigt wurde. Deftig, schmackhaft, sehr gut - so wie der gesamte Trip in die spanische Hauptstadt! Ein toller Ausflug war's!!!
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