Von: Jörg Rotter
Die Westküste Irlands
Eine kleine Gruppo Dangerfreak zu Besuch bei Freunden!
Axel Dangerfreak rief und nicht gerade viele folgten seinem Vorschlag ein paar Tage im Südwesten Irlands zu verbringen. Mittlerweile wird es wohl für viele ?Dangers? immer schwieriger, sich ein paar Tage freizumachen.
Am Sonntag, den 28. Juli trafen sich Axel, Rotter (der Verfasser dieser Zeilen), Benni Bambule und seine ?Muse? Naomi auf einem Parkpklatz in Speyer. Für die beiden Schulmeister war dieser Trip der Start in die großen Ferien. Gemeinsam schaffte man die restlichen Kilometer zum allseits bekannten Flughafen Hahn ohne Probleme. Dieses Mal war wirklich alles locker, obwohl der Chef noch mit einem Besuch bei einer Burger-Braterei versuchte, es wieder knapp werden zu lassen.
Der Flug war kurz und unspektakulär und auf einem der kleinsten Flughäfen, die die Welt gesehen hat (Kerry Airport), erwartete uns erst mal typisch irisches Wetter. Nach den 38° am Vortag (die Taxifahrerin wollte es nicht glauben), war die Abkühlung aber eigentlich willkommen.
Unser Gastgeber Mike erwartete uns in seinem Hostel (?Neptune´s?) in Killarney. Unser erster Weg führte uns in einen echt irischen Pub und bei wahlweise Guiness oder Heineken ließen wir es uns gut gehen. Während Benni und Naomi ein Zimmer im Hostel erhielten, zogen Rotter und Danger in Mikes neuem Haus ein (Vielen Dank für die überragende Gastfreundschaft). Am Abend wurden dann logischerweise weitere Pubs unsicher gemacht (einer sogar mit einer sehenswerten Live-Band).
Am darauf folgenden Tag entpuppte es sich als schwierig einen Mietwagen zu ergattern. Überhaupt ist zu dieser Zeit in Killarney eine Menge geboten und es tummeln sich viele Touristen. Deswegen wurde der Autotrip kurzerhand um einen Tag verschoben und wir nahmen Fahrräder für die Erkundung der näheren Umgebung. Auf unserem Weg durch den Nationalpark, der direkt an Killarney angrenzt, besichtigten wir, neben der wunderschönen Natur, eine alte Abtei, die auch hervorragend als Fotokulisse für Metal- oder Gothicbands dienen könnte. Und das Wetter war an diesem Tag mal so richtig super.
Abends dann ein gemütliches Dinner zu dem sich auch noch Freunde von Mike gesellten. Und Axel hat (wie immer) lecker gekocht.
Dienstags folgte sicherlich der Höhepunkt der Reise, nämlich der Autotrip über den ?Ring of Beara?. Die Entscheidung für diese Strecke fiel, weil der weitaus bekanntere ?Ring of Kerry? zu dieser Jahreszeit sehr überlaufen ist und weil Axel sich da natürlich schon auskennt. Mit einem Jaguar (!) mit Automatikgetriebe wagte sich Rotter zum ersten Mal in seinem Leben in den britischen Linksverkehr und insgesamt hat er es auch (fast) gut gemacht. Während der Autofahrt boten sich uns gigantische Ausblicke (so stellt man sich Irland vor). Höhepunkte waren die Insel, die via Seilbahn mit dem Festland verbunden ist und der Imbiss mit der Frau, die wohl den Arbeitsplatz mit dem schönsten Ausblick aller Zeiten hat.
Am Mittwoch musste Rotter sich schon wieder verabschieden. Aus Erzählungen weiß ich, dass Benni und Naomi beim Angeln waren (Habt ihr eigentlich was gefangen?) und Axel den Tag damit verbrachte ein originales ?Irish Stew? zuzubereiten (Hat's geschmeckt? - Ja, hat es!).
Mir bleibt nochmals ein großes Dankeschön an unseren sehr netten Gastgeber und der Tipp, diesen Flecken Erde auch einmal zu besuchen.
Jörg Rotter
Kommentare
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